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Dienstag, 30. Juni 2015
Montag, 1. Dezember 2014
Drohne über Tschernobyl
1986 kam es im AKW Tschernobyl zur Nuklearkatastrophe. Zehntausende Menschen flohen innert Tagen. Betroffen war auch die Stadt Pripjat. Videojournalist Danny Cooke hat das Gebiet mit einer Drohne überflogen und liefert Bilder des zerstörten AKW und des umliegenden Gebiets.
Quelle: youtube
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Donnerstag, 24. Juli 2014
Was Atomstrom wirklich kostet
Der deutsche Publizist Franz Alt (Autor von sonnenseite.com) ist mit seinen Kommentaren auch immer wieder bei Solarmedia zu Gast - im Video ist er für einmal (fast) persönlich zu erleben. Er diskutiert gegen unverbesserliche Gegner der Energiewende und zeigt, dass es ohne diese noch viel teurer wird und die Atomenergie den teuersten Strom produziert.
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Montag, 17. Februar 2014
Samstag, 21. Dezember 2013
Strahlende Ruine ausser Kontrolle
Die ZDF-Sendung Frontal21 über eine Jahrhundertkatastrophe, die die Verantwortlichen weder willens noch in der Lage sind, in den Griff zu bekommen.
Auch fast drei Jahre
nach Ausbruch der Katastrophe kommt es im Havarie-Reaktor von Fukushima
immer wieder zu schweren Zwischenfällen. Größtes Problem derzeit sind
die Unmengen an Wasser, die in die zerstörten Reaktorgebäude fließen und
tiefer gelegene Etagen fluten, weil es keine Sperrwände gibt.
Noch heute dringen täglich 400 Tonnen Grundwasser in die Reaktorruine, werden hoch radioaktiv verseucht und fließen anschließend ins Meer. Der Vorwurf der Kritiker: Der Betreiber Tepco habe aus reinem Kostenkalkül auf ausreichende Sicherungsmaßnahmen verzichtet.
Manuskript des Beitrags
Noch heute dringen täglich 400 Tonnen Grundwasser in die Reaktorruine, werden hoch radioaktiv verseucht und fließen anschließend ins Meer. Der Vorwurf der Kritiker: Der Betreiber Tepco habe aus reinem Kostenkalkül auf ausreichende Sicherungsmaßnahmen verzichtet.
Manuskript des Beitrags
Dienstag, 6. November 2012
40 Jahre Mühleberg sind genug!
Am Dienstag, 6. November, feiert das AKW Mühleberg seinen 40. Geburtstag. Für Greenpeace Grund, dem Altreaktor eine explosive Geburtstagstorte zu backen. Denn 40 Jahre riskanter Betrieb von Mühleberg sind mehr als genug! Der Altreaktor weist Risse im Kernmantel auf, hat Notsysteme, die ungenügend gegen Erdbeben gesichert sind, und eine äussere Gebäudehülle, die einem Flugzeugabsturz nicht standhalten würde. Mühleberg gehört vom Netz. Jetzt!
Quelle: Greenpeace
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Donnerstag, 6. September 2012
Was, wenn in Mühleberg?
Was würde passieren, wenn dieselbe Menge Radioaktivität wie in Fukushima aus dem AKW Mühleberg austritt? Diese Frage haben sich die Bundesbehörden bislang nicht gestellt. Ihre Szenarien sind verantwortungslos optimistisch.
Greenpeace hat gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz sowie den Ärztinnen und Ärzten für soziale Verantwortung/gegen den Atomkrieg eine solche Situation untersuchen lassen. Am Mittwoch wurde die entsprechende Studie veröffentlicht. Das erschreckende Ergebnis: Tausende Menschen müssten innert kürzester Zeit evakuiert und mit Jodtabletten versorgt werden. Weite Teile der Schweiz wären für Jahrzehnte verseucht und gefährlich. Der Notfallschutz der Schweiz ist darauf bei weitem nicht vorbereitet. Ein Kurzfilm von Greenpeace veranschaulicht das Undenkbare.
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Donnerstag, 30. August 2012
Zwei AKW sofort ersetzbar
In der Schweiz fehlen die Fördergelder für alternative Energie-Projekte. Die Liste der Ökostrom-Projekte, die nicht finanziert werden können, wird länger und länger. Rund 21‘000 Anträge liegen auf Eis. Würden all diese Projekte verwirklicht, könnte damit der Strom von zwei Atomkraftwerken produziert werden.
Quelle: SF 10vor 10
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Donnerstag, 8. März 2012
Darum muss Mühleberg vom Netz
Aus Sicherheitsgründen ist die Betriebsbewilligung des Atomkraftwerks Mühleberg in Frage gestellt. Das Kraftwerk soll im Juni 2013 vom Netz genommen werden. Dies folgt auf eine Anwohnerklage, die vom Bundesverwaltungsgericht gutgeheissen wurde.
Quelle: Tagesschau 7.3.2012Dienstag, 14. Februar 2012
Widerstand gegen Atomendlager
Das Bundesamt für Energie führte vergangene Woche gemeinsam mit der Nagra eine Informationsveranstaltung in Wolfenschiessen (NW) durch. Diesmal ging es darum, mit der Bevölkerung über mögliche Standorte der sogenannte Oberflächenanlage für ein Atomendlager zu diskutieren. Doch die Einheimischen wollten nichts davon wissen und planen, ihren jahrelangen Widerstand mit jungen Kräften weiterzuführen.
Quelle: SF Schweiz aktuell 8.2.2012
Mittwoch, 29. Juni 2011
Gegen Mühleberg - vor 30 Jahren
Gefunden auf Youtube: ein kritischer Film zum AKW Mühleberg aus dem Jahre 1979, gedreht von Hans Jörg Brügger. Angesichts der aktuell verfügten Abschaltung des AKW von überraschender Aktualität.
Freitag, 6. Mai 2011
Deshalb muss Mühleberg weg
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat hat einen Bericht veröffentlicht, in dem diverse Mängel an Schweizer Atommeilern moniert werden. Die betroffenen AKW-Betreiber müssen bis Ende August Lösungen präsentieren. Im Bericht des Nachrichtenmagazins 10 vor 10 des Schweizer Fernsehens nehmen Sicherheitsinspektorat und AKW-Betreiber Stellung.
Quelle: 10 vor 10 / SF Videoportal
Samstag, 12. März 2011
Freitag, 11. März 2011
Befürchtungen in Russland
Im Bericht des englischsprachigen russischen TV-Senders Russia Today wird auf die Unterschiede der Ereignisse in Japan zur Atomkatastrophe in Tschernobyl aufmerksam gemacht. Die lassen erschaudern - denn trotz viel besserer Sicherheitsvorkehren drohe laut ukrainischen und russischen Experten eine zehnmal grössere Katastrophe, weil die Anlage in Fukushima der weltgrösste Atomkomplex überhaupt sei.
Quelle: youtube
Quelle: youtube
Dienstag, 8. Februar 2011
Filmer gegen AKW Mühleberg
Nils Hedinger und Antonia Meile, die diesen Sommer ihr Filmstudium abgeschlossen haben, machen sich mit einem Video stark für ein Nein zum neuen AKW in Mühleberg.
Quelle: Youtube
Dienstag, 1. Februar 2011
TV-Streitgespräch Mühleberg
Das Streitgespräch zwischen Jürg Buri und Christian Wasserfallen, einerseits Geschäftsleiter der Schweizerischen Energiestiftung und andrerseits der Berner FDP-Nationalrat.
Quelle: Schweizer Fernsehen / Rundschau vom 26. Januar 2011
Donnerstag, 2. Dezember 2010
«Einstein» zu Radioaktivität
Das Wissenschaftsmagazin bringt Klärungen zur Beeinflussung von Erbgut und Föten durch Radioaktivität - eine abschliessende und schlüssige Wertung ist aber noch nicht möglich - und die Atomwirtschaft schweigt ebenso beharrlich wie der Bund.
Quelle: Videoportal des Schweizer Fernsehens
Kinderkrebs um AKW
Die PSR/IPPNW Schweiz Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung und zur Verhütung eines Atomkrieges machen darauf aufmerksam, dass das Verhältnis von Knaben- zu Mädchengeburten in der Umgebung von Atomkraftwerken gestört ist (siehe auch Atominfomedia vom 24. November 2010). Das Wissensmagazin des Schweizer Fernsehens Einstein widmet sich der zitierten, neuen Studie (SF TV1, Do. 2.12.10, 21 00h).
Die Beobachtung lässt ein Defizit von Lebendgeburten in AKW-Umgebung errechnen. Frauen, die in Deutschland oder der Schweiz im Umkreis von 35 km einer der untersuchten 31 Atomanlagen leben, haben demzufolge in den letzten 40 Jahren gemäss Einschätzung der Studienautoren annäherungsweise 15 000 Kinder - vor allem Mädchen - verloren. Dieser Zusammenhang wurde jetzt erstmals bei Atomkraftwerken im Normalbetrieb nachgewiesen und ist hochsignifikant. Ob der Verlust der Schwangerschaften im Sinne einer Schädigung des Erbguts durch die radioaktiven Emissionen aus Atomkraftwerken interpretiert werden muss, ist dringend zu klären.
Anlass für die Studie waren entsprechende Beobachtungen nach den Atombombentesten und der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 sowie die bei der deutschen Kinderkrebsstudie KiKK festgestellte Abhängigkeit der Krebsraten vom Abstand von Atomkraftwerken. Die Autoren vermuten daher als Ursache die von Atomkraftwerken auch im Normalbetrieb, insbesondere beim Brennelemente-Wechsel, an die Luft abgegebenen radioaktiven Emissionen. Die Studienresultate signalisieren die Möglichkeit ernsthafter Schädigungen im frühen Schwangerschaftsverlauf, selbst bei sehr niedrigen Strahlendosen. Es ist bekannt, dass Keimzellen, Embryonen und Stammzellen extrem strahlenempfindlich sind. Jegliche Strahlendosis gilt als gefährlich, es gibt keinen Schwellenwert, unter welchem kein Risiko besteht.
Die Besorgnis über diese neuesten Befunde ist umso begründeter, da mehr als ein Drittel aller Geburten in der Schweiz Mütter betrifft, die im Umkreis von bis zu 35 km von der nächsten Atomanlage wohnen. Die PSR/IPPNW Schweiz, der über 600 Ärztinnen und Ärzte angehören, fordern seitens der Behörden eine rasche Überprüfung der Studiengrundlagen und der Ergebnisse von Kusmierz, Voigt und Scherb, insbesondere der Resultate der am meisten belasteten Region von Beznau, Kt. Aargau. Angesichts der hervorragenden Qualität der Daten des Bundesamtes für Statistik dürfte eine fokussierte erste Überprüfung gemäss Einschätzung der Studienautoren nur wenige Wochen in Anspruch nehmen.
Die PSR/IPPNW Schweiz ersuchen ferner das Bundesamt für Gesundheit (BAG), in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und der Eidgenössischen Kommission für Strahlenschutz und Überwachung der Radioaktivität (KSR) bis zum 30. Juni 2011 zu dieser Mitteilung über das gestörte Zahlenverhältnis (Sex Odds) von Knabengeburten zu Mädchengeburten in der Umgebung von Atomkraftwerken Stellung zu nehmen.
Schliesslich regen die PSR / IPPNW Schweiz an, dass das BAG, in Zusammenarbeit mit den erwähnten Institutionen und dem Schweizerischen Nationalfonds eine umfassende, insbesondere auch die meteorologischen Verhältnisse einbeziehende, unabhängige, transparente und der Öffentlichkeit zugängliche Überprüfung der Sex Odds der Lebendgeburten analog der Studie von Kusmierz, Voigt und Scherb vornimmt und einen Massnahmenkatalog zuhanden der Bevölkerung erstellt, sollten sich die Befunde einer verschobenen Sex Odds Ratio in der Umgebung von Atomkraftwerken bestätigen.
Einstein auf SF TV berichtet heute um 21 Uhr - Das Wissensmagazin des Schweizer Fernsehens Einstein (SF TV1, Do. 2.12.10, 21 00h) widmet sich der zitierten, neuen Studie zu den fehlenden Geburten in der Umgebung von Atomanlagen und dem Thema der radioaktiven Emissionen aus Atomkraftwerken sowie den gehuften Kinderkrebsfällen in der Nähe von AKW.
Eine Medienorientierung in Anwesenheit des Studienautors Dr. Hagen Scherb, München, erfolgt am Donnerstag, 20.Januar 2011, 09 30 h (Saal Primus, Restaurant Au Premier, Bahnhof Zürich)
Text: PSR / IPPNW Schweiz
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